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„Theaterbauten, Kultur für alle“ online Podiumsdiskussion mit dem Sprecher des LOEWE-Schwerpunkts ‚Architekturen des Ordnens‘ Carsten Ruhl und Gästen

Das von Bernhard Pfau entworfene Düsseldorfer Schauspielhaus, das 1970 eröffnete.
© Sebastian Hoppe
Das von Bernhard Pfau entworfene Düsseldorfer Schauspielhaus, das 1970 eröffnete.

Welches Theater für welche Stadt? Unter dieser Überschrift finden jeweils ab 18:15 Uhr am 16.12.2020 und 17.02.2021 Online-Podiumsdiskussionen statt, um die durch die aktuelle Situation aufgeworfenen Fragen öffentlich zu diskutieren. Denn Frankfurts Theater steht im Augenblick vor einer Weichenstellung, die es bis weit ins 21. Jahrhundert maßgeblich mitprägen wird: Wie sollen die Gebäude aussehen, in denen zukünftig das städtisch subventionierte Theater stattfinden wird? Wo sollen Oper, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater, wo die experimentellen darstellenden Künste zukünftig geprobt, aufgeführt, gesehen und verhandelt werden? Vier der fünf zukünftigen städtischen Theaterbauten sind derzeit – auf verschiedenen Stufen – in Planung. Vor diesem Hintergrund wollen Architekturgeschichte und Theaterwissenschaft der Goethe-Universität in Frankfurt am Main in zwei Podiumsdiskussionen diese Fragen diskutieren. Vorträge von Wissenschaftler:innen, Gesprächsbeiträge von Künstler:innen sowie kurze Video-Statements von Politiker:innen sollen dazu beitragen, die dringend gebotene Diskussion über das Frankfurter Theater der Zukunft auf eine breitere Grundlage zu stellen.

Im Rahmen der ersten Veranstaltung „Theater 2040 – Konzeptionen und ihre Architekturen“ am 16. Dezember 2020 spricht Nikolaus Müller-Schöll (Theaterwissenschaftler, Goethe-Universität Frankfurt) mit der Leiterin des Kulturzentrums Kampnagel, Amelie Deuflhard sowie der Dramaturgin Rebecca Ajnwojner (Maxim Gorki Theater Berlin). Bei Interesse an der Veranstaltung folgen Sie bitte dem Link zum Zoom-Webinar: https://uni-frankfurt.zoom.us/webinar/register/WN_35Bak1TcQJek4Hh72c4wQw

Zu „Theaterbauten, Kultur für alle“ diskutiert Carsten Ruhl (Sprecher des LOEWE-Schwerpunkts Architekturen des Ordnens; Architekturhistoriker, Goethe-Universität Frankfurt) am 17. Februar 2021 mit der Theaterwissenschaftlerin Ulrike Haß (Bochum/Berlin) und dem Architekturhistoriker Frank Schmitz (Universität Hamburg). Hintergrundinformationen zu diesem Thema erhalten SIe auf der Homepage des LOEWE-Schwerpunkts. Den Link zur Veranstaltung veröffentlichen wir zeitnah an dieser Stelle.