Termine

Dez2020

Erste internationale BioDesign-Forschungskonferenz – mehrere LOEWE-Wissenschaftler:innen als Speaker am Programm beteiligt

© BioDesign Research Conference

Vom 1. bis 18. Dezember 2020 findet die erste internationale Biodesign-Forschungskonferenz statt. Bei der virtuellen Veranstaltung werden die neuesten Errungenschaften und Forschungsfortschritte auf dem Gebiet des Biosystemdesigns und der Synthetischen Biologie vorgestellt. Neben sechs Nobelpreisträger:innen, sind auch Professorin Dr. Anke Becker, Professorin Dr. Beatrix Süß und Professor Dr. Tobias Erb, drei Forschende aus dem hessischen LOEWE-Forschungsförderungsprogramm, als Speaker an der Veranstaltung beteiligt. Die Forschungskonferenz wird von der Stanford University, der University of Warwick und BioDesign Research (BDR), einem Wissenschaftspartner-Journal der American Association for the Advancement of Science (AAAS), organisiert.

Professorin Dr. Anke Becker ist Sprecherin des LOEWE-Schwerpunkts MOSLA und des ehemaligen LOEWE-Zentrums SYNMIKRO. Am 4. Dezember spricht sie von 10.40 bis 11.10 Uhr (EST) über die Entwicklung synthetischer bakterieller Genom-Architekturen zur Erforschung von Organisationsprinzipien.

Professorin Dr. Beatrix Süß war Sprecherin des ehemaligen LOEWE-Schwerpunkts CompuGene. Süß hält am 9. Dezember 2020 von 9.40 bis 10.10 Uhr (EST) den Vortrag „Riboswitch-Entwicklung der nächsten Stufe - Implementierung von Capture-SELEX ermöglicht schnelle und einfache Identifizierung neuer thetischer Riboswitches“.

Professor Dr. Tobias Erb forscht am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie und ist als Wissenschaftler am LOEWE-Schwerpunkt MegaSyn sowie im Zentrum für Synthetische Mikrobiologie (SYNMIKRO, ehemals LOEWE) beteiligt. Am 16. Dezember 2020 spricht Erb von 8.50 bis 9.40 Uhr (EST) über Applikationen der synthetischen Biologie bei Pflanzen.

Aufgrund der Zeitverschiebung zwischen Amerika und Europa werden alle Vorträge aufgezeichnet. Die Konferenz ist kostenfrei. Eine Registrierung unter https://www.biodesign-conference.com/registration.php bis 30. November 2020 ist erforderlich.

Virtuelle Meilensteintagung des LOEWE-Schwerpunkts „Konfliktregionen im östlichen Europa“ mit Vorträgen und anschließender Podiumsdiskussion

Ob Krimkrise oder die im Moment in den  Medien sehr präsente Revolution in Belarus – im östlichen Europa gibt es sowohl im Blick auf die Geschichte als auch in der Gegenwart zahlreiche Konfliktregionen: Der LOEWE-Schwerpunkt „Konfliktregionen im östlichen Europa“ (KöE) hat in den letzten vier Jahren im Rahmen der LOEWE-Förderung daran gearbeitet, Deutungswissen als Voraussetzung für Lösungsstrategien bereitzustellen, neue Formen der Ost-West-Wissenschaftskommunikation zu entwickeln und dadurch dazu beizutragen, einer erneuten Spaltung Europas entgegenzuwirken.

Am 3. Dezember 2020, von 9:00 bis 18:30 Uhr lädt der LOEWE-Schwerpunkt KöE zu seiner vierten und abschließenden Meilensteintagung ein, die digital in einem Webex-Raum stattfindet. Im ersten Teil, von 09:00 bis 16:00 Uhr erwarten Sie spannende Vorträge von Expertinnen und Experten aus Ost-und Westeuropa und Diskussionen zu den aktuellen Konflikten und Protesten in Belarus, Polen, Ukraine und Nagorno-Karabakh. Arbeitssprache ist Englisch. Anschließend diskutieren Dr. Stefan Meister (Heinrich-Böll-Stiftung Georgien), Professorin Dr. Nicole Deitelhoff (Leibniz-Institut hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung), Dr. Anna Veronika Wendland (Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Teilprojektleiterin des LOEWE-Schwerpunkts KöE) und Professor Dr. Thomas Bohn (Historisches Institut/Justus-Liebig-Universität Gießen, Teilprojektleiter des LOEWE-Schwerpunkts KöE) über das Thema „Europa und sein Osten: gesellschaftliche Konflikte und geopolitische Bruchlinien. Die Podiumsdiskussion findet in deutscher Sprache statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren.

Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 01. Dezember 2020 per E-Mail an aksana.braun@gizo.uni-giessen.de unter Angabe Ihrer Kontaktdaten (Name, Email, Institution).

„Theaterbauten, Kultur für alle“ online Podiumsdiskussion mit dem Sprecher des LOEWE-Schwerpunkts ‚Architekturen des Ordnens‘ Carsten Ruhl und Gästen

Das von Bernhard Pfau entworfene Düsseldorfer Schauspielhaus, das 1970 eröffnete.
© Sebastian Hoppe
Das von Bernhard Pfau entworfene Düsseldorfer Schauspielhaus, das 1970 eröffnete.

Welches Theater für welche Stadt? Unter dieser Überschrift finden jeweils ab 18:15 Uhr am 16.12.2020 und 17.02.2021 Online-Podiumsdiskussionen statt, um die durch die aktuelle Situation aufgeworfenen Fragen öffentlich zu diskutieren. Denn Frankfurts Theater steht im Augenblick vor einer Weichenstellung, die es bis weit ins 21. Jahrhundert maßgeblich mitprägen wird: Wie sollen die Gebäude aussehen, in denen zukünftig das städtisch subventionierte Theater stattfinden wird? Wo sollen Oper, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater, wo die experimentellen darstellenden Künste zukünftig geprobt, aufgeführt, gesehen und verhandelt werden? Vier der fünf zukünftigen städtischen Theaterbauten sind derzeit – auf verschiedenen Stufen – in Planung. Vor diesem Hintergrund wollen Architekturgeschichte und Theaterwissenschaft der Goethe-Universität in Frankfurt am Main in zwei Podiumsdiskussionen diese Fragen diskutieren. Vorträge von Wissenschaftler:innen, Gesprächsbeiträge von Künstler:innen sowie kurze Video-Statements von Politiker:innen sollen dazu beitragen, die dringend gebotene Diskussion über das Frankfurter Theater der Zukunft auf eine breitere Grundlage zu stellen.

Im Rahmen der ersten Veranstaltung „Theater 2040 – Konzeptionen und ihre Architekturen“ am 16. Dezember 2020 spricht Nikolaus Müller-Schöll (Theaterwissenschaftler, Goethe-Universität Frankfurt) mit der Leiterin des Kulturzentrums Kampnagel, Amelie Deuflhard sowie der Dramaturgin Rebecca Ajnwojner (Maxim Gorki Theater Berlin). Bei Interesse an der Veranstaltung folgen Sie bitte dem Link zum Zoom-Webinar: https://uni-frankfurt.zoom.us/webinar/register/WN_35Bak1TcQJek4Hh72c4wQw

Zu „Theaterbauten, Kultur für alle“ diskutiert Carsten Ruhl (Sprecher des LOEWE-Schwerpunkts Architekturen des Ordnens; Architekturhistoriker, Goethe-Universität Frankfurt) am 17. Februar 2021 mit der Theaterwissenschaftlerin Ulrike Haß (Bochum/Berlin) und dem Architekturhistoriker Frank Schmitz (Universität Hamburg). Hintergrundinformationen zu diesem Thema erhalten SIe auf der Homepage des LOEWE-Schwerpunkts. Den Link zur Veranstaltung veröffentlichen wir zeitnah an dieser Stelle.

 

Jan2021

Am 14. Januar 2021 startet der LOEWE-Schwerpunkt FLAME seine internationale Seminarreihe „FLAME-inars“, online, in englischer Sprache

© Jessica Bagnoli, LOEWE-FLAME.

Unter dem Titel FLAME-inars startet das LOEWE-Verbundprojekt FLAME (Fermi Level Engineering Antiferroelektrischer Materialien für Energiespeicher und Isolatoren) an der TU Darmstadt mit einer internationalen Seminarreihe. Diese führt Expertinnen und Experten aus den Bereichen Verarbeitung, Charakterisierung und Theorie zusammen, um über Materialien und deren Anwendungen sowie dünne Schichten, grundlegende Eigenschaften, elektronische Struktur, Defekte und verwandte Aspekte zu diskutieren. Beginnend am 14. Januar 2021, findet die Online-Veranstaltung im Zwei-Wochen-Rhythmus  statt, jeweils donnerstags von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr.

Den Auftakt macht Prof. Dr. Andreas Klein (TU Darmstadt, Elektronische Struktur von Materialien) mit dem ersten Vortrag der neuen Reihe unter dem Titel: „Antiferroelektrische Materialien und das FLAME-Projekt“. Als Einstieg in die FLAME-inar-Reihe gibt Prof. Andreas Klein mit seinem Vortrag eine Einführung in die Welt der antiferroelektrischen Materialien, deren Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten. Zudem erläutert er das Konzept hinter und erste Ergebnisse des FLAME-Projekts. Antiferroelektrika sind eine faszinierende Klasse von Materialien, die in Analogie zu antiferromagnetischen Materialien eine charakteristische doppelte Hystereseschleife aufweisen. Zusammen mit der hohen elektrischen Leitfähigkeit (Permittivität) von Antiferroelektrika und der geringen Induktivität von keramischen Vielschichtkondensatoren bietet die doppelte Hystereseschleife eine höhere Energiespeicherkapazität als herkömmliche Dielektrika mit hoher Permittivität in Kombination mit einer hohen Betriebsfrequenz, was eine effizientere Umwandlung und Übertragung von elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen und in der Elektromobilität ermöglicht. Im Gegensatz zu Ferroelektrika sind aber nur wenige antiferroelektrische Materialien bekannt, deren Nutzung aber aus Umwelt- und Gesundheitsgründen sehr wünschenswert wäre.

Detaillierte Informationen zu den Referentinnen und Referenten, den Themen und zur Anmeldung finden Sie auf der FLAME- Homepage unter http://www.flame.tu-darmstadt.de/flame_inars

FLAME-inar: „Antiferroelektrische Materialien und das FLAME-Projekt“ Vortrag von Prof. Dr. Andreas Klein (TU Darmstadt, Elektronische Struktur von Materialien und Sprecher des LOEWE-Schwerpunkts Flame) 


Wann? 14. Januar 2021, 16:00-17:30

Wo? Digitales Seminar über ZOOM

Veranstalter? LOEWE-Schwerpunkt FLAME

Kontakt? Jessica Bagnoli: flaminars@flame.tu-darmstadt.de