PROLOEWE. Netzwerk der LOEWE-Forschungsvorhaben

Was geschieht in Hessens Spitzenforschung? Mit welchen Fragestellungen beschäftigen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, und was wollen sie erreichen? Die LOEWE-Forschungsvorhaben haben sich zu ProLOEWE zusammengeschlossen: Sie wollen gemeinsam über ihre Aktivitäten informieren und kurze Wege zu ihrer Forschung schaffen.

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nächsten Termine

Mär2024

„Effective Visual Communication“ – LOEWE-Projekte organisieren Workshop für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, am 22.03.24, 9–17 Uhr

Komplexe Zusammenhänge visuell ansprechend und leicht verständlich darzustellen ist eine Fähigkeit, die insbesondere in der Wissenschaftskommunikation zunehmend an Bedeutung gewinnt. Viele Wissenschaftsfelder wirken auf den ersten Blick für die Öffentlichkeit komplex und nicht wirklich verständlich. Doch um das Vertrauen der Gesellschaft in die Wissenschaft weiter zu stärken ist dies unumgänglich. Das LOEWE-Zentrum Frankfurt Cancer Institute (FCI) bietet daher gemeinsam mit den LOEWE-Vorhaben TBG und ACLF-I am 22. März 2024 „Effective Visual Communication of Science“ von Dr. Jernej Zupanc für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Der Workshop findet von 9.00 bis 17.00 Uhr in der Lecture Hall im Georg-Speyer-Haus in Frankfurt am Main statt. Um eine Anmeldung über schmitz@fci.health wird zur besseren Planung und Orgaisation gebeten.

Das Ziel des Workshops ist es, den teilnehmenden Wissenschaftler:innen die passenden „Werkzeuge“ an die Hand zu geben, um ihre Forschungsideen und –ergebnisse visuell verständlich für jeden vermitteln zu können. Dabei geht es nicht primär um die Ästhetik, sondern vielmehr darum, sich das Wissen über die visuelle Wahrnehmung des Menschen zu Nutze zu machen und so Schritt für Schritt wirkungsvolle, wissenschaftliche Bilder, Poster und Grafiken zu gestalten.

LOEWE-emergenCITY lädt zum Open Lab Day „Resilienz trifft Innovation“ am 14.03.23, ab 9.30 Uhr im eCITYLab in Darmstadt ein

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LOEWE-Zentrums emergenCITY forschen seit 2020 daran, digitale Infrastrukturen sowie Informations- und Kommunikationstechnologien resilienter, also widerstandsfähig gegen Krisen und Katastrophen, zu machen. Dabei sind bereits viele spannende digitale Ideen entstanden. LOEWE-emergenCITY lädt daher am 14. März 2024, an 9.30 Uhr im eCITYLab in Darmstadt, die aktuellen Forschungsdemonstratoren zu besichtigen.

Der Tag soll mit dem Workshop „emergenCITY meets Startups: A Collaborative Encounter Part 2“ starten und dazu dienen, das emergenCITY-Team mit jungen Startups aus Hessen zusammenzubringen und sich auszutauschen. Ab 12 Uhr beginnt der Open Lab Day, bei dem Forschende des LOEWE-Zentrums sowohl ausgereifte Prototypen als auch neue Ideen, die noch am Anfang eines Entwicklungsprozesses stehen, vorstellen.

Von multifunktionalen Displays für die Krisenkommunikation bis hin zu simulierten Drohnen Netzwerken – Interessierte erhalten exklusive Einblicke in aktuelle Forschungsstände und haben die Möglichkeit sich mit Expert:innen auszutauschen und Fragen zu stellen.

Um eine kurze formlose Anmeldung für den Open Lab Day bis 07. März 2024 über office@emergencity.de wird gebeten. Wer am Workshop teilnehmen möchte, meldet sich bitte über manager@emergencity.de an.

 

Open Lab Day „Resilienz trifft Innovation“

14.03.24, ab 9.30 Uhr

eCITYLab

Mornewegstraße 30

64293 Darmstadt

Jan2024

Kunst.Sprache.Afrika: Gathering mit Prof. Axel Fanego-Palat von LOEWE-Minderheitenstudien zur Videoskulptur des Raqs Media Collectives in der Goethe-Universität Frankfurt, 24.01.24, 17.30 Uhr

Die am 2. November 2023 am Gebäude der Sprach- und Kulturwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt eingeweihte dreiteilige Videoskulptur „All, Humans“ des international bekannte Künstler:innenkollektivs „Raqs Media Collective“ soll dazu anregen, sich mit den Grenzen und Möglichkeiten von Sprache an einer von westlichen Maßstäben geprägten Universität auseinanderzusetzen.

Studierende des Masterstudiengangs Curatorial Studies haben sich zum Ziel gesetzt, die künstlerische Arbeit des Raqs Media Collectives der Öffentlichkeit vorzustellen – wie etwa durch Gespräche, eine Podiumsrunde sowie mittels eines Booklets. Dabei soll unter anderem auch ein alternativer Blick auf die LED-Videoinstallation eröffnet werden.

Zu diesem Zweck finden in den nächsten Wochen bis 7. Februar 2024 verschiedene Veranstaltungen statt: So lädt der Co-Sprecher des LOEWE-Schwerpunkts Minderheitenstudien, Professor Axel Fanego-Palat, gemeinsam mit Dr. Julia Schwarz am 24. Januar 2024, unter dem Titel „Kunst.Sprache.Afrika“ zu einem sogenannten Gathering ein. Dabei möchten die beiden Wissenschaftler:innen auf die Frage des Raqs Media Collectives „What does writing, and work with words, mean within an art practice?“ eingehen. Mit einer kritischen Diskussion des sozialwissenschaftlichen Konzepts der „super-diversity“ (Vertovec 2007) soll Sprache in die Nähe der Kunst gerückt werden. Nicht zuletzt soll die Veranstaltung auch zur Reflektion über Kunst, Sprache und Afrika anregen    

Vertovec, Steven. 2007. ‘Super-Diversity and Its Implications’. Ethnic and Racial Studies 30 (6): 1024–54. https://doi.org/10.1080/01419870701599465 .

„Physik im Blick“ eine Veranstaltungsreihe für Schülerinnen und Schüler mit Vorträgen von LOEWE-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern

Was genau bedeutet eigentlich Energie im physikalischen Sinne? Wofür brauchen wir sie und wie kann sie gespeichert werden? Diese und mehr Fragen sollen in der Veranstaltungsreihe „Physik im Blick“ der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ab dem 20. Januar 2024 an vier Samstagen beantwortet werden. Die Vortragsreihe startete im Jahr 2000 und findet immer zum Jahresanfang statt. 2024 lautet die Überschrift der Vortragsreihe „Physik und Energie“ und richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 13. Ein wichtiges Anliegen ist es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachbereichs, physikalische Zusammenhänge auf unterhaltsame Art und Weise darzustellen unter anderem mit einem Quiz.

Auch LOEWE-Forscherinnen und Forscher sind dabei. Den Auftakt macht Dr. Daniel Ebeling vom LOEWE-Schwerpunkt PriOSS am 20. Januar, der einen Vortrag zu „Physikalischen Grundlagen zur Energie“ hält. Professor Jürgen Janek, Sprecher des ehemaligen LOEWE-Projekts STORE-E berichtet zwei Wochen später, am 3. Februar, aus seinem Forschungsfeld Energiespeicher in Batterien.

Alle Vorträge und Termine im Überblick:

Physikalische Grundlagen zur Energie

Dr. Daniel Ebeling | Institut für Angewandte Physik, JLU 

Samstag, 20. Januar 2024, 10:00 Uhr

 

Wirkungsgrade von Maschinen: Wärme-Kraft-Maschine, Wärmepumpe und Perpetuum Mobile

Prof. Dr. Simone Sanna | Institut für Theoretische Physik, JLU

Samstag, 27. Januar 2024, 10:00 Uhr

Anschließend: Vorstellung des Physik-Nobelpreises 2023

 

Mehr, schneller, günstiger - Materialforschung für die Energiespeicherung in Batterien

Prof. Dr. Jürgen Janek | Physikalisch-Chemisches Institut, JLU

Samstag, 03. Februar 2024, 10:00 Uhr

 

Energietechnologien: Technische Anwendungen im Spannungsfeld der gesellschaftlichen Konventionen

Prof. Dr. Peter J. Klar | I. Physikalisches Institut, JLU

Samstag, 10. Februar 2024, 10:00 Uhr

„Künstliche Intelligenz – ein Meilenstein auf dem Gebiet der Erbgutanalysen?“ lautet der Titel des Vortrags von LOEWE-TBG Wissenschaftler Ingo Ebersberger am 8.01.24, 18-20 Uhr

Wenn es um Künstliche Intelligenz (KI) geht, scheiden sich die Geister. Auf der einen Seite ist KI aus unserem Leben kaum noch wegzudenken und unterstützt die Arbeit der Menschen an vielen Stellen erheblich. Auf der anderen Seite stehen erhebliche Skepsis und Ängste vor dem Unbekannten. Doch was hat KI in der Wissenschaft für eine Bedeutung?

Im Rahmen der Vortragsreihe „Künstliche Intelligenz in den Wissenschaften: Fluch oder Segen?“ zeigt Dr. Ingo Ebersberger, Professor für angewandte Bioinformatik an der Goethe-Universität Frankfurt und Wissenschaftler im LOEWE-Zentrum TBG, mit seinem Vortrag „Künstliche Intelligenz – ein Meilenstein auf dem Gebiet der Erbgutanalysen?“ am 8. Januar 2024, ab 18 Uhr, wie KI auch sein Forschungsgebiet befördern kann. Gleichzeitig setzt er sich auch kritisch mit den Grenzen von KI sowie den juristischen und ethischen Implikationen der Technologie auseinander.

8. Januar 2024

18 bis 20 Uhr

Campus Westend, Gebäude Normative Ordnungen, EG 01

Max-Horkheimer-Straße 2

Okt2023

Am 19. Oktober startet wieder die Vortragsreihe „CMMS Talks“ des LOEWE-Schwerpunkts CMMS mit Wissenschaftler:innen aus dem In- und Ausland am Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS)

Der LOEWE-Schwerpunkt CMMS (Mehrskalen-Modellierung in den Lebenswissenschaften) veranstaltet im Wintersemester 2023/24 erneut die Vortragsreihe „CMMS Talks". Dabei bringen externe Sprecher:innen eigene Impulse aus der internationalen wissenschaftlichen Community in den LOEWE-Schwerpunkt CMMS ein. Im zwei Wochen Rhythmus präsentieren Vortragende den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des LOEWE-Schwerpunkts ihre aktuellen Forschungsergebnisse. Mit ihren Beiträgen ermutigen Expertinnen und Experten ihres Fachgebiets die CMMS-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch zu noch mehr Kreativität in der Forschung.

Die CMMS Talks finden ab dem 19. Oktober 2023 jeden zweiten Donnerstag jeweils um 14 Uhr im Hörsaal des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), Ruth-Moufang-Str. 1, Frankfurt am Main, statt.

Den Auftakt macht Dr. Benoit Morel vom Heidelberg Institute for Theoretical Studies (HITS) mit dem Vortrag "Models and methods for disentangling the complexity of gene and species evolution".

Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Termine

  • 19.10.23 Dr. Benoit Morel
  • 02.11.23 Professor Dr. Jay Lennon
  • 16.11.23 Professor Dr. Jochen Blath
  • 30.11.23 Professor Dr. Jakob Macke
  • 18.12.23 Professor Dr. Andrew Ferguson
  • 10.01.24 Dr. Berta Verd Fernandez
  • 25.01.24 Tristan Bereau
  • 08.02.24 Frederik Graw



Frankfurter Bürger-Universität: Spannende Einblicke in die Welt der Wissenschaft für alle – LOEWE-Wissenschaftler:innen an Programm beteiligt

Vor welche Herausforderungen stellt die Klimakrise die Geographie? Was bedeutet Künstliche Intelligenz (KI) für die Wissenschaft? Was ist der aktuelle Stand der Krebs- und Medikamentenforschung? Ist Deutschland ein Einwanderungsland? Diese und weitere Fragen werden in den öffentlichen Veranstaltungen der Bürger-Universität, organisiert von der Goethe-Universität Frankfurt, diskutiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben in Form von Vorträgen, Podiumsgesprächen, Ausstellungen oder Führungen Impulse an die Bürgerinnen und Bürger zurück und kommen mit ihnen ins Gespräch. Auch Forscherinnen und Forscher aus dem LOEWE-Netzwerk sind am Programm, welches Veranstaltungen während des gesamten Wintersemester 2023/2024 bietet, beteiligt.

Termine mit Beteiligung von LOEWE:

16. Oktober 2024, 19.30 Uhr, English Theatre Frankfurt

LOEWE-Spitzenprofessorin Nicole Deitelhoff führt gemeinsam mit Michel Friedmann ein „Streitgespräch“ mit dem Migrationsforscher Ruud Koopmans und der WDR-Journalistin Isabel Schayani zum Thema „INTEGRATION FÜR ALLE? MIGRATION UND FLUCHT“

26. Oktober 2023, 12.30 Uhr, Campus Westend

Bei der „Krautschau“ erkundet Dr. Julia Krohmer vom Senckenberg Institut für Naturforschung und dem ehemaligen LOEWE-Zentrum Bik-F gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Wildpflanzen in Pflasterritzen und Mauerfugen des Campus Westend und macht auf die Eigenschaften und Bedeutung der beeindruckenden, aber oft übersehene Vielfalt aufmerksam.

1.November 2023, 18.15 Uhr, Campus Bockenheim, Hörsaal VI, Hörsaalgebäude

Professor Dr. Thomas Hickler von LOEWE-VeWA hält den Vortrag „Wechselwirkungen zwischen Biodiversität und Klima – Warum Klima- und Biodiversitätskrise gemeinsam gelöst werden müssen“ im Rahmen der Vortragsreihe „DER BEDROHTE PLANET – HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE GEOGRAPHIE“

Eintritt. FGG-Mitglieder frei, Nichtmitglieder 5 €, ermäßigt 3 €

8. Januar 2024, 18 Uhr, Campus Westend, Gebäude Normative Ordnungen, EG 01

Professor Dr. Ingo Ebersberger von LOEWE-TBG hält einen Vortrag mit dem Titel „Künstliche Intelligenz – ein Meilenstein auf dem Gebiet der Erbgutanalyse?“ im Rahmen der Vortragsreihe „KÜNSTLICHE INTELLIGENZ IN DEN WISSENSCHAFTEN: FLUCH ODER SEGEN?“


Mär2023

Wissenschaft & Familie: Männer sind gefragt! Wie wir endlich den Sprung zu einer Vereinbarkeit von Karriere und Familie schaffen. Podiumsdiskussion, moderiert von Jochen Breyer

An deutschen Universitäten und auch in anderen Berufsfeldern in Deutschland wird seit sehr vielen Jahren über den geringen Frauenanteil in höheren Karrierestufen geklagt – an Universitäten vor allem über die geringe Anzahl der Professorinnen. Dabei strengen sich Universitäten nun schon lange sehr an, diesen Zustand zu ändern. So gibt es immer mehr Frauenförderprogramme und jährlich werden neue Aktivitäten erdacht und umgesetzt. Aber trotz aller Bemühungen steigt der Frauenanteil unter Professorinnen kaum. Warum?

Wichtige Gründe dafür sind gesamtgesellschaftlicher Art, die sich nicht allein über Aktivitäten an Universitäten eliminieren lassen. Das Ausscheiden vieler Frauen aus der Wissenschaft nach der Promotion im Alter um die 30 Jahre ist leider eine Tatsache. Viele meinen oder erleben, dass eine wissenschaftliche Karriere nicht oder nur sehr schwer mit ‚Familie‘ vereinbar ist. Warum?  

Zum einen erfordern wissenschaftliche Karrieren einen intensiven Zeiteinsatz und in experimentellen Fächern ist auch eine sehr hohe Präsenzzeit – unter anderem wegen der Arbeit in Laboren – unabdingbar. Außerdem liegen Laboraufenthalte und Messzeiten häufig jenseits ‚normaler‘ Regelarbeitszeiten. Auch ist eine Karriere in der Wissenschaft mit zahlreichen Konferenzreisen, beruflichen Ortswechseln und Auslandsaufenthalten verbunden. Dazu kommt, dass der größte Anteil an Hausarbeit, Versorgung oder Betreuung von Familienmitgliedern in Deutschland weiterhin von Frauen geleistet wird.

Dabei gibt es Lösungen für diese Herausforderungen, die aber nicht oder nur sporadisch umgesetzt werden, auch, weil es uns in Deutschland an Vorbildern fehlt – Vorbilder besserer Elternzeit- und Teilzeitsysteme, wie sie zum Beispiel in skandinavischen Ländern bestehen, insbesondere aber auch Männer, die anderen Männern als Vorbilder dienen und Mut machen könnten. Männer, die die Karriere ihrer Partnerinnen unterstützen, indem sie wesentliche Beiträge im Haushalt, bei der Kinderbetreuung oder bei der Pflege anderer Familienmitglieder leisten. Solche Beispiele finden sich auch hier bei uns: Männer, die sich entschieden haben, ihre eigene Karriere ganz oder zum Teil zurückzustellen sowie Partnerschaften, in denen beide beruflich vorankommen – die dual career couples. Über die damit verbundenen Herausforderungen und möglichen Lösungsansätze möchten wir ins Gespräch kommen – gemeinsam mit engagierten Männern die wir zu diesem Anlass auf unser Podium geholt haben.

Moderiert wird die Diskussion von Jochen Breyer, vor allem bekannt als sympathischer und kompetenter Sportmoderator, der sich bei seiner Arbeit als Journalist immer wieder auch durch seinen Mut auszeichnet, gesellschaftskritische Themen anzusprechen und näher zu beleuchten.

Wissenschaft & Familie: Männer sind gefragt!

Podiumsdiskussion mit Moderator Jochen Breyer, am 24. März 2023, 11:30 – 12:45 Uhr, Wilhelm-Köhler-Saal, Gebäude S1|03, Hochschulstraße 1, TU Darmstadt.

Um besser planen zu können, wird um eine formlose Anmeldung an flowforlife@emergencity.de gebeten (gerne als Privatperson oder mit Angabe des Arbeitgebers).

Auf dem Podium:

- Dr. Franz Baumdicker: Mathematiker, Forschungsgruppenleiter an der Universität Tübingen, verheiratet mit einer Mathematikprofessorin der TU Darmstadt. Beide verfolgen eine Karriere in der Wissenschaft und teilen die Elternzeiten und Betreuung ihrer drei Kinder untereinander auf. Er spricht über die Herausforderungen und Vorteile als dual career couple.

- Dr. Sebastian Braun: Biologe, Wissenschaftler an der Universität Lund, Schweden. Seine Frau (Ärztin) und er arbeiten beide in Teilzeit und haben drei Kinder. Er spricht über schwedische Konzepte und Beispiele aus seinem Umfeld.

- Dr. Kim Bräuer: Soziologin, TU Braunschweig – Arbeit und Organisation, wissenschaftliche Arbeiten zu Vätern in Elternzeit. Sie leitet das Väter-Projekt "You don't need to be Superheroes": Einblicke in die vielfältigen Lebenslagen von Vätern. Hat selbst ein Kind.

- Dr. Florian Kaffarnik: Biologe, verheiratet mit einer Germanistik-Professorin der TU Darmstadt. Er hat sich gegen eine eigene Karriere in der Wissenschaft entschieden und kümmert sich um die drei gemeinsamen Kinder und den Haushalt.

Die Veranstaltung wird von den LOEWE-Forschungsverbünden FLOW FOR LIFE und emergenCITY der TU Darmstadt gemeinsam mit ProLOEWE organisiert.

LOEWE ist das hessische Programm zur Förderung von Spitzenforschung und bundesweit einmalig. Die Abkürzung steht für Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz.

Weitere Informationen zu den LOEWE-Vorhaben finden sie unter www.tu-darmstadt.de/flowforlife, www.emergencity.de oder proloewe.de.

 

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ProLOEWE NEWS

Ausgabe 03.2023 / Dezember

Themen

Auch in der Dezemberausgabe der ProLOEWE-NEWS 2023 erwartet Sie ein breites Spektrum aus aktuellen Themen aus den LOEWE-Projekten: Von Projekten, die zeigen, wie Wissenschaft "funktioniert" über Forschung von LOEWE-TBG zu gefährlichen Krankheitserregern bis hin zum Leishmaniose-Selbsttest von LOEWE-DRUID, der in Produktion geht. Weitere Highlights sind die Rückblicke zur Eröffnung des aus LOEWE-IDG hervorgegangenen Offenbach Instituts für Mobilitätsdesign (OIMD) und der LOEWE-AO-Finissage.

ProLOEWE persönlich

ProLOEWE persönlich mit Dr. Elisabeth Hollender, Sprecherin des LOWE-Schwerpunkts „Minderheitenstudien: Sprache und Identität“ und Professorin für Judaistik an der Goethe Universität Frankfurt. Sie forscht zur Kulturgeschichte des mittelalterlichen Judentums und seiner Auseinandersetzung mit der Umgebungskultur.

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