PROLOEWE. Netzwerk der LOEWE-Forschungsvorhaben

Was geschieht in Hessens Spitzenforschung? Mit welchen Fragestellungen beschäftigen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, und was wollen sie erreichen? Die LOEWE-Forschungsvorhaben haben sich zu ProLOEWE zusammengeschlossen: Sie wollen gemeinsam über ihre Aktivitäten informieren und kurze Wege zu ihrer Forschung schaffen.

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Jun2021

Leinen los! Die MS Wissenschaft geht ab 5. Juni 2021 mit neuer Route auf Tour – mit an Bord ist LOEWE-TBG mit einem Exponat zum Thema Flechten

Aktuelle globale Problematiken wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und Rückgang der Artenvielfalt erfordern innovative, nachhaltige und ressourcenschonende Lösungsansätze. Darauf will die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 20/21 zum Thema Bioökonomie aufmerksam machen. Bereits im letzten Jahr ist das Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“ durch einen Teil Deutschlands getourt, um einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen, dass eine biobasierte, nachhaltige Wirtschaftsweise möglich ist.

Mit an Bord war auch 2020 schon das LOEWE-Zentrum für Translationale Biodiversitätsgenomik (TBG) mit einem Exponat zum Thema Flechten, anschaulich erläutert und umgesetzt als wissenschaftlicher Comic. Dieser zeigt, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler versuchen mithilfe von Erbgutanalysen die Herstellung von Naturstoffen durch Lebewesen zu verstehen, um diesen Prozess „künstlich“ nachbauen zu können. Ziel dabei ist es, Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs für wirtschaftliche Produkte zu gewinnen, ohne dabei die Umwelt zu belasten. Auch diesmal ist LOEWE-TBG wieder mit dabei, wenn es mit einer neuen Route auf Deutschlandtour geht!

Am 5. Juni 2021 legt die MS Wissenschaft erneut ab und fährt durch Deutschland und Österreich. Das Schiff startet in Hamburg, fährt über mehrere Städte im Norden Richtung Rheinland, Bayern und Österreich. Am 26. Oktober 2021 endet die Ausstellungsfahrt in Nürnberg.

Die MS Wissenschaft ist im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterwegs. Wissenschaft im Dialog (WiD) hat die Ausstellung gemeinsam mit den Projektpartnern initiiert und realisiert.

Aug2021

From Molecular Research to mechanism-based Cancer Therapy, Frankfurt Cancer Conference, vom 24. –26. August 2021, unter Beteiligung von LOEWE-FCI

Vom 24. bis 26. August 2021 veranstaltet die Goethe-Universität Frankfurt am Main die zweite Frankfurt Cancer Conference. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr coronabedingt abgesagt werden musste, findet sie 2021 – wenn auch weitestgehend virtuell – statt. Unter dem Titel „From Molecular Research to Mechanism-based Cancer Therapy“ treffen sich führende Expertinnen und Experten der Krebsforschung, darunter auch Wissenschaftler:innen des LOEWE-Zentrums Frankfurt Cancer Institute (FCI) mit Nachwuchswissenschaftler:innen und Onkolog:innen, um aktuelle Ergebnisse aus der Krebsforschung zu präsentieren und diskutieren. Dabei bilden die laufenden Forschungsaktivitäten des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt, des Standorts Frankfurt/Mainz des Deutschen Krebskonsortium (DKTK), des LOEWE-Zentrums FCI und des Mildred-Scheel-Nachwuchszentrums (MSNZ) den Rahmen den Rahmen für die Veranstaltungen. Insgesamt wird es acht interdisziplinäre Sessions sowie mehrere interaktive Break-Out-Sessions geben, in denen internationale, nationale und lokale Forschungsaktivitäten zu folgenden Themen vorgestellt werden:

·       Tumormikroumgebung & Entzündung

·       Leukämie & Lymphom

·       Krebsstammzellen & Zellplastizität

·       Präzisionsonkologie & Tumormodelle

·       Tumor-Heterogenität & Metastasierung

·       Target Discovery bei Krebs & Medikamentenentwicklung

·       Krebs-Stoffwechsel & Autophagie

·       Personalisierte Onkologie: Checkpoint-Hemmung & mehr

Die Konferenz richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Grundlagen- sowie translationalen Krebsforschung aus Labor und Klinik, die sich für Signalwege in Tumorerkrankungen, neue Krebstherapien und mechanismusbasierte klinische Studien interessieren. Zur Teilnahme an der Frankfurt Cancer Conference, bitte bis 10. Juli 2021 unter folgendem Link anmelden: https://www.uct-frankfurt.de/cancerconference2021.html#tab6596

Die Registrierungsgebühr liegt bei 80,00 Euro.

Sep2021

HOLM-Jahreskonferenz „Zukunftsfähige Mobilität in einer lebenswerten Stadtregion – Wie wir morgen unterwegs sein werden“ mit LOEWE-IDG am 13.9., von 13 bis 20 Uhr

Menschen leben zunehmend im urbanen Raum. Dabei treffen individuelle Bedürfnisse und Anforderungen an Mobilität aufeinander. Hier setzt der LOEWE-Schwerpunkt „Infrastruktur – Design – Gesellschaft“ (IDG) an und erarbeitet zukunftsfähige Mobilitätskonzepte, die nutzerorientiert und umweltfreundlich sind.

Unter dem Titel „Zukunftsfähige Mobilität in einer lebenswerten Stadtregion – wie wir morgen unterwegs sein werden“ lädt der Cluster Mobility der HOLM GmbH gemeinsam mit Kooperationspartnern wie unter anderem dem LOEWE-Schwerpunkt IDG zur Jahreskonferenz ein. Themen sind Mobilitätsinfrastruktur, Mobility as a Service (MaaS) und Design aus einer ganzheitlichen Sicht. Zielgruppen sind sowohl Expert:innen im Bereich Verkehr auf kommunaler, regionaler und Landesebene, aber auch benachbarte Disziplinen und die interessierte Öffentlichkeit.

An der Abschlussdiskussion nehmen unter anderen Luxemburgs Vizepremierminister Francois Bausch und das Club of Rome Mitglied Prof. Dr. Lamia Messari-Becker teil.

Neben dem LOEWE-Schwerpunkt IDG sind auch die Akademie für Raumentwicklung in der Leibnizgemeinschaft, das Deutsche Architekturmuseum, der Regionalverband FrankfurtRheinMain und das Fachzentrum Nachhaltige Urbane Mobilität (FZ-NUM) an der Organisation und der Gestaltung des Programms der HOLM-Jahreskonferenz beteiligt.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Interessierte können sich per E-Mail unter juergen.schultheis@frankfurt-holm.de anmelden.

„Chancengleichheit vor und während der Pandemie“ ist Themenschwerpunkt der „Weeks of Equal Opportunities“ – LOEWE-FCI Gleichberechtigungsbeauftragte Dr. Katharina Meyer ist Co-Oganisatorin

Vom 28.09.21 bis 23.11.2021 laden die Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Technischen Universität Darmstadt gemeinsam zu den „Weeks of Equal Opportunities“ ein: Themenschwerpunkt ist in diesem Jahr die Chancengleichheit vor und während der Pandemie.

So behandelt auch der Eröffnungsvortrag am 28.09.21 von Professorin Dr. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), die Veränderungen der Wissenschaftslandschaft während Corona und die persönlichen Situationen von Wissenschaftler:innen. Am Vortrag können alle Interessierten ohne Anmeldung von 16 bis 17:30 Uhr über Zoom teilnehmen: https://tu-darmstadt.zoom.us/j/83157254646?pwd=VUQrSEVhUEVyRXlTNGdjYThiUnhQdz09

Im Oktober und November finden Online-Workshops statt, die sich ausschließlich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Forschungsprojekte (z. B. gefördert durch die DFG oder LOEWE) der TU Darmstadt, der Goethe-Universität Frankfurt am Main oder der Johannes Gutenberg-Universität Mainz richten. Themen sind die persönliche Karriereentwicklung, Sensibilisierung für Gender und Diversity sowie Work-Life-Balance. Die Kurzworkshops sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihrem weiteren Karriereweg stärken, Forschenden in Führungspositionen neue Impulse und Einblicke geben und Wissenschaftler:innen mit Betreuungsaufgaben bei der Suche nach mehr Balance und Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen.

Workshops im Überblick:

06.10.2021         Wie weiter mit dem wissenschaftlichen Werdegang? Wissenschaftlerinnen-Karrieren zwischen Drittmitteln, Pandemie und vielfältigen Rollenanforderungen

26.10.2021         Work-Life (Im)Balance – Reconciling Family and Work for Scientists

10.11.2021         Presenting your best self – Improving online public speaking skills

23.11.2021         Gender and Diversity in Academia – Between Experience and Leadership Skill

 

Je nach Termin und Nachfrage gibt es unterschiedliche Teilnahmegebühren pro Person. Detaillierte Informationen, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Programmheft.

Co-Organisatorin ist Dr. Katharina Meyer, die die Diversity-Arbeit am LOEWE-Zentrum Frankfurt Cancer Institute (FCI) maßgeblich begleitet.

Okt2021

Internationale Konferenz „Das jüdische Frankfurt – Geistes- und Kulturgeschichte von der Emanzipation bis zum Beginn des Nationalsozialismus“, 10. bis 12.10. – LOEWE-RelPos ist Co-Organisator

Frankfurt am Main nimmt in der deutsch-jüdischen Geschichte einen einzigartigen Platz ein. Bis 1933 war die Stadt eines der wichtigsten Zentren jüdischen Lebens in Deutschland und Europa. Mit dem Nationalsozialismus wurde aber auch hier die Mehrheit der Juden vertrieben und ermordet. Nach schwierigen Anfängen konnte sich die jüdische Gemeinde Frankfurts nach 1945 erneut zu einer der größten und lebendigsten Deutschlands wachsen. Diese Entwicklungen werden bei der Internationalen Konferenz „Das jüdische Frankfurt. Geistes- und Kulturgeschichte von der Emanzipation bis zum Beginn des Nationalsozialismus“, die unter anderem vom LOEWE-Schwerpunkt Religiöse Positionierung (RelPos) organisiert wird, genauer untersucht.

Neben LOEWE-RelPos laden die Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie, Goethe-Universität Frankfurt am Main, das Jüdische Museum Frankfurt, die Bildungsabteilung im Zentralrat der Juden in Deutschland und das Institut für christlich-jüdische Studien und Beziehungen, Augustana-Hochschule Neuendettelsau zu der Konferenz vom 10. bis 12. Oktober 2021 ein.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können über einen YouTube-Livestream in Vorträgen, Podiumsgesprächen und Diskussionen erfahren, wie sich Frankfurt zu einer der bedeutendsten, jüdischen Städte entwickeln konnte und welche Ausgrenzungen schon vor 1933 bestanden.

In drei Tagen werden Themen wie die Emanzipation Frankfurts, jüdische Kunst, die Wissenschaft des Judentums, Architektur, jüdische Frauen und viele weitere bearbeitet. Professor Dr. Christian Wiese, Sprecher des LOEWE-Schwerpunkts RelPos und Inhaber der Martin-Buber-Professur an der Goethe-Universität Frankfurt am Main gestaltet die Einführung der Konferenz und ist an weiteren Vorträgen der Veranstaltung beteiligt.

Die Konferenz kann ohne Anmeldung über die folgenden YouTube-Kanäle verfolgt werden:

Jüdisches Museum Frankfurt:

https://www.youtube.com/channel/UCLs02UuJNRdwi1Yb2lKXqww

Martin-Buber-Professur der Goethe-Universität:

https://www.youtube.com/channel/UC3nXa7GsCUKLklTuMI5S-oA

Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden:

https://www.youtube.com/watch?v=TjICtK5WCdg

Nov2021

Ringvorlesung „Sichere Kritische Infrastrukturen“ im Wintersemester 21/22 an der TU Darmstadt – LOEWE-Zentrum emergenCITY ist Partner der Veranstaltung

Als kritische Infrastrukturen bezeichnet man öffentliche Organisationen oder Einrichtungen, die für den Erhalt des staatlichen Gemeinwesens unerlässlich sind und durch deren Ausfall Versorgungsengpässe oder Störungen der allgemeinen Sicherheit zu erwarten wären.

Die von den Professoren Matthias Hollick, Jens Ivo Engels und Christian Reuter im Rahmen des LOEWE-Zentrums emergenCITY ausgerichtete Ringvorlesung „Sichere Kritische Infrastrukturen“ behandelt im Wintersemester 2021/2022 an der Technischen Universität Darmstadt die verschiedenen kritischen Infrastrukturen und ihre Sicherheitsherausforderungen. An zehn Terminen halten Referent:innen von Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Behörden oder Betreibern kritischer Infrastrukturen Fachvorträge, die die einzelnen Facetten des Themas beleuchten. Professor Dr. Christian Reuter eröffnet am 3.11.21 um 16.15 Uhr mit einem Kickoff und einer Einführung in Sichere Kritische Infrastrukturen die Vorlesungsreihe. Die Veranstaltung wird damit bereits zum achten Mal angeboten und richtet sich an Bachelor- und Master-Studierende der Fachbereiche Informatik, Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften, des Studiengangs Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung sowie an (Post-)Doktorand:innen und Wissenschaftler:innen sowie alle Interessenten der TU Darmstadt.

Aber auch Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen an den Veranstaltungen teilzunehmen.

Studierende der Lehrveranstaltung „Sichere Kritische Infrastrukturen“ müssen sich lediglich in TUCAN einschreiben und erhalten den jeweiligen Zugangslink in Moodle. Alle anderen können sich hier für die einzelnen Termine anmelden und bekommen dann rechtzeitig einen Zugangslink zugeschickt.

Termine (Änderungen sind möglich):

  • Mi, 3.11.21: Kickoff sowie Einführung in Sichere Kritische Infrastrukturen (Professor Dr. Christian Reuter)
  • Mi, 10.11.21: Grundbegriffe: Resilienz (Professor Matthias Hollick)
  • Mi, 17.11.21: Grundbegriffe: Kritikalität, Vulnerabilität (Professor Jens Ivo Engels)
  • Mi, 24.11.21: Emergency Management is Analog (Andreas Karsten (Autor und Berater))
  • Mi, 1.12.21: Cyber-HilfsWerk – Konzeption für eine Cyberwehr 2.0 (Manuel Atug (AG KRITIS))
  • Mi, 15.12.21: Das IT-Sicherheitsgesetz und die Arbeit des BSI mit KRITIS-Betreibern auf den Feldern Prävention, Detektion und Reaktion (Martin Apel (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik))
  • Mi, 12.1.22: Hybride Bedrohungen und zivile Verteidigung (Dr. Dirk Freudenberg (BBK und Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ)))
  • Mi, 19.1.22: Krankenhäuser als Teil der kritischen Infrastrukturen (Jens Relke (Klinikum Hanau. Geschäftsbereich 4 Technik & IT))
  • Mi, 2.2.22: Entwicklung künftiger Infrastrukturen in partizipativen Prozessen – das Beispiel des Futuriums (Berlin) (Dr. Karena Kalmbach (Futurium Berlin))
  • Mi, 9.2.22: Data and security in infrastructure operation (Prof. Dr. Wijnand Veeneman + Dr. Mark de Bruijne (NGinfra Delft))

Wann: jeweils mittwochs von 16.15 bis 17.55 Uhr

Wo: Digital in Zoom

Details: 2 SWS (Integrierte Veranstaltung), 3 CP, TUCAN, Moodle (Materialien, Informationen)

Partner der Veranstaltung sind das LOEWE-Zentrum emergenCITY, das DFG Graduiertenkolleg KRITIS sowie der Forschungsbereich Sicherere Urbane Infrastrukturen des Nationalen Forschungszentrums für Angewandte Cybersicherheit. Die Veranstaltung ist Teil der TU-Profilthemen Cybersecurity sowie Complex Interconnected Systems.



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ProLOEWE NEWS

Ausgabe 02.2021 / Juli

Themen

Titelthema der aktuellen Ausgabe: „Wie können wir hessische Wälder für längere Trockenperioden und die aller Voraussicht nach immer öfter bevorstehenden Hitzesommer fit machen?“, mit dieser Frage beschäftigt sich das LOEWE-Zentrum TBG. Passend zum Thema Hitze: die kurz bevorstehenden, hessischen Sommerferien. Am 2. August startet die ProLOEWE-Wissenschaftsrallye unter proloewe.de und bietet ein spannendes Ferienprogramm für Kinder ab 10 Jahren und ihre Familien. Drei neue LOEWE-Schwerpunkte ab Januar 2022 und zwölf Forschungsprojekte der neuen Förderlinie „LOEWE-Exploration“ sowie viele weitere Themen.

ProLOEWE persönlich

Prof. Dr. Miklós Bálint, Leiter des Programmbereichs Funktionale Umweltgenomik des LOEWE-Zentrums für Translationale Biodiversitätsgenomik, im Portrait.

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Die nächste ProLOEWE NEWS erscheint im Dezember 2021