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Branching Out: Diversity of Jewish Studies – Kongress organisiert von Elisabeth Hollender LOEWE-Minderheitsstudien: Sprache und Identität

© LOEWE-Minderheitenstudien

Vom 16. bis 20. Juli 2023 trafen sich über 700 Wissenschaftler:innen aus mehr als 30 Ländern an der Goethe-Uni in Frankfurt am Main, um eine Fülle von Themen aus dem weiten Feld der Jüdischen Studien zu diskutieren. Der Kongress wurde von Elisabeth Hollender Sprecherin des LOEWE Schwerpunkts „Minderheitenstudien: Sprache und Identität“ organisiert.

Die Teilnehmer:innen präsentierten viele Zugänge zu jüdischer Geschichte, Kultur und Religion, um das jüdische Leben in Vergangenheit und Gegenwart zu analysieren.

Fragestellungen aus dem LOEWE-Schwerpunkt wurden in Sessions zu jüdischen Sprachen aufgegriffen, etwa zur Judeo-Spanischen Literatur, dem gesprochenen Jiddisch in modernen chassidischen Gemeinschaften, und der Fremdwahrnehmung anhand einer spanischen Enzyklopädie. Mehrsprachigkeit zog sich als Thema durch viele Bereiche und Epochen, und die Bedeutung des Hebräischen als Sprache des Judentums verband viele Aspekte des Kongresses, der die Multidisziplinarität der Jüdischen Studien feierte.