LOEWE-Vorhaben
ADAPT Anpassung an Dürre und Extreme: Der Oberflächen-Boden-Grundwasser-Puffer unter Klimastress

Durch den Klimawandel bedingte lange Trockenperioden während der Vegetationszeit stellen Landwirtschaft und Wasserversorgung zunehmend vor Herausforderungen. Gleichzeitig führen intensive Regenereignisse dazu, dass Wasser rasch abfließt, anstatt in Böden oder Grundwasser gespeichert zu werden.
Das Forschungsprojekt ADAPT untersucht, wie Oberflächen-, Boden- und Grundwasserspeicher besser verknüpft werden können, um die Verweilzeit von Wasser in der Landschaft zu verlängern und die Speicherfähigkeit zu stärken. Zudem wird erforscht, wie sich aufbereitetes Abwasser als zusätzliche Ressource für Bewässerung nutzen lässt und wie Stoffeinträge aus dieser Nutzung die Reinigungsfähigkeit des Bodens gegenüber Schadstoffen beeinflussen.
Böden und Sedimente im Grundwasser tragen auf natürliche Weise zur Entfernung von Schadstoffen bei. ADAPT kombiniert Experimente zur Weiterentwicklung der Wasseraufbereitung mit Computermodellen, um die potenziellen Chancen und Risiken der Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser als Bewässerungsquelle unter Klimaextremen zu bewerten.

Partner
- Kompetenzzentrum Wasser Hessen (KWH)
- Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)
- Zweckverband Raum Kassel
- Hessischer Wasserverband Diemel
- Gemeinde Wabern (Schwalm-Eder-Kreis)
- Universität Tübingen
Fachrichtungen
- Hydrologie
- Hydrogeologie
- Siedlungswasserwirtschaft
- Wasserwirtschaft
- Umweltchemie
- Agrarhydrologie
- Bodenökologie
- Mikrobiologie
- Ökologischer Land- und Pflanzenbau
Förderzeitraum
2026-2029Sprecher
- Prof. Dr. Adrian Mellage (Sprecher)
- Prof. Dr. Tobias Morck (Co-Sprecher)
KONTAKT:
- Prof. Dr. Adrian Mellage
- Tel +49 (0) 5618041885
- adrian.mellage@uni-kassel.de
Standorte
- Kassel

