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Loewe-Vorhaben

Konfliktlösung Außergerichtliche und gerichtliche Konfliktlösung

Zwischen hoheitlicher Gerichtsbarkeit und Selbstregulierung: Konfliktlösung in der Zivilgesellschaft
Zwischen hoheitlicher Gerichtsbarkeit und Selbstregulierung: Konfliktlösung in der Zivilgesellschaft

Welche Konflikte trug man in früheren Gesellschaften vor einem Gericht aus? Welche anderswo? Wie und warum fällt diese Entscheidung heute? Europa, die Vereinigten Staaten, Lateinamerika und Asien: Die vergleichende Grundlagenforschung des LOEWE-Schwerpunkts widmet sich Konflikten und ihrer Regulierung in unterschiedlichen Epochen und in verschiedenen Kulturen. Aus juristischer, historischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive wollen die Forscherinnen und Forscher Formen und Muster im Umgang mit Konflikten identifizieren – diachron, interkulturell und interdisziplinär. Ihr Ziel ist, die Basis für eine fundierte Theorie der Konfliktlösung zu erarbeiten. In den ersten drei Förderjahren hat das Projekt erfolgreich Strukturen geschaffen, um Frankfurt auch langfristig als Zentrum der Konfliktforschung zu stärken. Zugleich hat es, nicht zuletzt über einen Expertenrat, gebildet aus Praktikern der außergerichtlichen und gerichtlichen Konfliktlösung, zum akademisch-politisch-gesellschaftlichen Wissenstransfer beigetragen. Ein ambitioniertes Gastwissenschaftlerprogramm gewährleistet die internationale Sichtbarkeit.

LOEWE-Schwerpunkt

Partner

  • Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main (bis 2014)
  • Frankfurt University of Applied Sciences
  • Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V., Wetzlar

Fachrichtungen

  • Rechtsgeschichte
  • Rechtswissenschaft
  • Geschichtswissenschaft
  • Sinologie

Förderzeitraum

2012 bis 2015

Sprecher

  • Prof. Dr. Moritz Bälz, LL.M.,
    Goethe-Universität Frankfurt am Main

Standorte

  • Frankfurt am Main

Weiterführende Informationen