LOEWE-Vorhaben
GenDem Verflechtung von Antifeminismen: Gender, Demokratie und Autoritarismus in ‚Entangled Modernities‘
Was haben Antifeminismus, Demokratie und autoritäre Tendenzen miteinander zu tun? Dieser Frage widmet sich der LOEWE-Schwerpunkt „Verflechtung von Antifeminismen: Gender, Demokratie und Autoritarismus in ‚Entangled Modernities‘“ (kurz: GenDem).
Der interdisziplinäre Forschungsverbund GenDem untersucht in sechs inhaltlichen Teilprojekten erstmals vergleichend antifeministische Mobilisierungen in verschiedenen Ländern Ost- und Westeuropas sowie im Südkaukasus: Darunter Männerrechts-Bewegungen in Deutschland und der Türkei, „Drag Panic“-Diskurse in Österreich, antifeministische Rhetorik islamistischer Influencerinnen sowie historische Entwicklungen seit dem frühen 20. Jahrhundert in Osteuropa. Neben der Universität Marburg und der Justus-Liebig-Universität Gießen sind auch Forschende des Herder-Instituts für Ostmitteleuropastudien in Marburg am Verbund beteiligt.
Ziel von GenDem ist es, systematisch und disziplinübergreifend herauszuarbeiten, unter welchen Bedingungen antifeministische Bewegungen entstehen, wie sie transnational verflochten sind und welchen Einfluss sie auf Prozesse der Demokratisierung oder Autoritarisierung ausüben.

Partner
- Philipps-Universität Marburg (Federführend)
- Justus-Liebig-Universität Gießen
- Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung
Assoziierte Partner:
- Prof. Dr. Heidi Hein-Kircher, Ruhr-Universität Bochum und Martin-Opitz-Bibliothek Herne
- Demokratiezentrum Hessen
- Hessische Landeszentrale für Politische Bildung (HLZ)
- Merian Centre For Advanced Studies in the Maghreb (MECAM), Tunis
Fachrichtungen
- Politikwissenschaft
- Demokratieforschung
- Antifeminismusforschung
- Geschichtswissenschaft
- Ostmitteleuropaforschung
- (Post-)Colonial Studies
- Islamische Theologie
- Religionswissenschaft
Förderzeitraum
2026-2029Sprecher
Sprecherin:
- Prof. Dr. Annette Henninger (Philipps-Universität Marburg)
Co-Sprecherinnen:
- Prof. Dr. Christine Klapeer (Justus-Liebig-Universität Gießen)
- PD Dr. Anna Veronika Wendland (Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung)
Standorte
- Gießen
- Marburg (Lahn)



