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Loewe-Vorhaben

FCI - Frankfurt Cancer Institute Molekulare Mechanismen der Therapieantwort bei Tumorerkrankungen und Entwicklung individueller Tumortherapien

Klinische Beobachtungen mechanistisch erklären und so neue Therapieansätze für Patienten ermöglichen

Krebsgenome kann man heute innerhalb weniger Tage komplett entschlüsseln. Doch um vorhersagen zu können, wie gut der Patient auf die Therapie ansprechen wird, reichen genetische Daten nur bedingt aus. Denn dazu müsste man wissen, wie sich die Mutationen innerhalb der Tumorzelle auswirken und welche Effekte dies wiederum auf das umgebende Gewebe und das Immunsystem hat. Dieses komplexe Geschehen zu erforschen, ist die Aufgabe des Frankfurt Cancer Institute (FCI). Weitergefasst sollen am FCI individuelle Therapiekonzepte entwickelt werden, die auf einem besseren Verständnis der zugrundeliegenden molekularen Mechanismen beruhen. Interdisziplinär besetzte Projektteams arbeiten eng zusammen, um in iterativen Zyklen zwischen Labor und Patient die nächste Ebene der Translation zu erreichen. Hier wird ein Konzept der translationalen Krebsforschung realisiert, welches das volle Spektrum von Grundlagenforschung über Tumormechanismen, Arzneimittelentwicklung, zu präklinischen und klinischen Studien abdeckt. Projekte im FCI werden getrieben durch in der Klinik auftretende Fragestellungen und werden getragen von dem kontinuierlichen reziproken Austausch zwischen Klinik und Grundlagenforschung.

LOEWE-Zentrum

Partner

  • Goethe-Universität Frankfurt (Federführung)
  • Georg-Speyer-Haus
  • Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung
  • Paul-Ehrlich-Institut

GESCHÄFTSSTELLE

Dr. Sandra Schmitz

+49-(0)69-63395-707, schmitz@fci.health

Fachrichtungen

  • Tumorbiologie
  • klinische Onkologie
  • klinische Proteomik
  • Tumormetabolismus
  • Präklinische Modelle
  • Wirkstoffentwicklung
  • klinische Studien

Förderzeitraum

seit 2019

Sprecher

  • Prof. Dr. Florian Greten, Georg-Speyer-Haus

Standorte

  • Frankfurt am Main

Weiterführende Informationen