Nachrichten
Sprecher des ehemaligen LOEWE-Zentrums DRUID und Leiter des Marburger Instituts für Virologie, Prof. Stephan Becker, zum aktuellen Ebola Ausbruch in den Tagesthemen

Am 19. Mai, war Prof. Dr. Stephan Becker (rechts im Bild), Ebola Experte und Sprecher des ehem. LOEWE-Zentrums DRUID (gefördert 2018–2024), in den Tagesthemen zu sehen, wo er den aktuellen Ebola Ausbruch für die Zuschauerinnen und Zuschauer einordnete. Im Interview mit Ingo Zamperoni (links im Bild) beantwortete er zahlreiche Fragen zum Thema, zum Beispiel warum es sich so rasant schnell ausbreitete und warum Betroffene in Deutschland behandelt würden. So sagte er: „Die jetzt auftretende Virusvariante ist zwar seltener als das bereits bekannte Zaire-Virus aber genauso gefährlich.“ Und weiter „Ich glaube das ist ein Zeichen dafür, dass die Einrichtungen des Gesundheitssystems in Deutschland wirklich international anerkannt sind und sowohl die Sonderisolierstationen an der Charité in Berlin oder in Frankfurt (Main) sind dafür bekannt, dass sie mit Ebola-Patienten sehr gut umgehen können.“
Auf die Frage von Zamperoni: „Natürlich werden beim Ausbruch von gefährlichen Viren Erinnerungen an die Corona-Pandemie wach, aber was ist der Unterschied jetzt in diesem Fall?“, konnte Stephan Becker beruhigen: „Der Unterschied zwischen Corona und Ebola sehr groß, […] das Ebola Virus wird nur durch engen körperlichen Kontakt übertragen, nicht durch die Luft […]“, womit die Gefahr der Ausbreitung für Deutschland eher gering sei, so die Einschätzung der WHO, die Becker teilt.
Das gesamte Interview finden Sie bei der ARD unter https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1587248.html?at_medium=tagesschau&at_campaign=Mail&at_content=SiteSharing.