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LOEWE-QuEnergy und LOEWE-VEBITA, Quantenmechanik und Verhaltensbiologie: 9,4 Mio. Euro für neue LOEWE-Schwerpunkte – TU Darmstadt, Philipps-Universität Marburg, Senckenberg und ISOE beteiligt

Der hessische LÖWE
© Hessen

Wiesbaden. Wie können Gesetze der Quantenmechanik bei der Entwicklung von Solarzellen und Speichermedien helfen? Und wie passen sich Tiere an den globalen Wandel von Klima und Landnutzung an? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt zwei neuer Forschungsprojekte des Forschungsförderprogramms LOEWE, der „LOEWE-Schwerpunkt QuEnergy – Quantum designs for efficient energy and information handling“ und der „LOEWE-Schwerpunkt Verhaltensplastizität im Wandel: Biologging als Schlüssel zur Erfassung tierischer Anpassungsfähigkeit (VEBITA). Insgesamt rund 9,4 Millionen Euro fließen für eine Laufzeit von vier Jahren in die zwei LOEWE-Projekte. Das hat die LOEWE-Verwaltungskommission auf Grundlage der Bewertungen der externen Fachgutachtenden und der Empfehlungen des LOEWE-Programmbeirats entschieden. An den Forschungsvorhaben sind die TU Darmstadt und die Philipps-Universität Marburg beteiligt, außerdem die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und das Institut für sozial-ökologische Forschung Frankfurt (ISOE). Die Förderung beginnt am 1. Januar 2027.

„In den neuen LOEWE-Projekten kooperieren Universitäten und Forschungsinstitute für eine zukunftsweisende Forschung“, so Wissenschaftsminister Timon Gremmels. „Während QuEnergy die digitale Infrastruktur von morgen energieeffizient und technologisch unabhängig gestaltet, schafft VEBITA die wissenschaftliche Grundlage, um die Biodiversität in Zeiten des Wandels zu schützen. Beide Projekte vereinen wissenschaftliche Exzellenz und ökologische Verantwortung und liefern damit angewandte Handlungsempfehlungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen.“

Prof. Dr. Stefan Treue, Vorsitzender des LOEWE-Programmbeirats, ergänzt: „Die zwei zur Förderung ausgewählten LOEWE-Schwerpunkte haben sich im Wettbewerb gegenüber anderen Förderanträgen durchsetzen können. Sie spannen einen weiten Bogen von der Quantenphysik bis zur Verhaltensbiologie. Gemeinsam ist ihnen, dass sie völlig neue Einblicke erlauben werden, in innovative Anwendungen der Quantenphysik ebenso wie in die Bewegungsmuster einer Vielzahl von Tierarten unter ihren jeweiligen Umweltherausforderungen, mit weltweiter Relevanz für Naturschutz und unternehmerische Entscheidungen. Beide Schwerpunkte werden hessische Spitzenforschung mit hoher gesellschaftlicher Relevanz weit über die Landesgrenzen hinaus stärken.“