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Faszination Forschung auf großer Fahrt: Die MS Wissenschaft eröffnet in Berlin mit Bundesministerin Bär ihre Tour – mit an Bord das LOEWE‑Exponat „Auf der Suche nach der Magic Bullet“

Am 7. Mai fiel in Berlin der Startschuss für die diesjährige Tour der MS Wissenschaft. Im Rahmen einer Pressekonferenz eröffneten Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, sowie Walter Rosenthal, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz und Sprecher der Allianz der Wissenschaftsorganisationen, um kurz vor elf Uhr die Ausstellung unter dem Motto „Medizin der Zukunft“. Ab 14 Uhr öffnete das schwimmende Science Center seine Türen dann für die interessierte Öffentlichkeit und Gäste aus Politik und Wissenschaft wie Mathias Hauer, Parlamentarischer Staatssekretär für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und Albert Sickmann vom Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS).

Mit auf Tour durch 36 Stationen in Deutschland, Österreich und zum ersten Mal auch Polen, ist Exponat Nummer 7 „Auf der Suche nach der Magic Bullet“, das in Kooperation mehrerer LOEWE-Forschungsprojekte gemeinsam mit ProLOEWE entstanden ist. Präsentiert wurde das Ausstellungsstück vor Ort von der LOEWE-Spitzenprofessorin Katharina Höfer gemeinsam mit Tanja Desch von ProLOEWE. Christof Wegscheid-Gerlach, der maßgeblich an Idee und Umsetzung beteiligt war, hatte das Exponat bereits in der Woche zuvor gemeinsam mit Jörg Kutsch vom Fachbereich Pharmazie von Marburg nach Berlin gebracht und dort mit ihm aufgebaut. Zur Eröffnung konnte er leider nicht vor Ort sein; aus Mittelhessen verfolgte er den Auftakt und freute sich über den gelungenen Auftakt.

Das interaktive Exponat lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Rolle von Phagen, Proteinen, Bakterien und RNA in der modernen Anti-Erreger-Forschung gerade auch im Zusammenhang mit Antibiotikaresistenzen, am Model nachzuvollziehen und zu verstehen wie innovative Ansätze zur Bekämpfung von Krankheitserregern funktionieren können.

Entstanden ist das Ausstellungsstück in einer Zusammenarbeit der Marburger Pharmazie, des DFG-geförderten Graduiertenkollegs GRK 2937 „Nukleotid-Metabolismus in Mikroben“, mehrerer LOEWE-Forschungsprojekte sowie ProLOEWE, dem Netzwerk der LOEWE-Forschungsvorhaben. Besonderer Dank gilt den Marburgern Jörg Kutsch, Aaron Beller (Creativ Space UB) und Rainer Teubner aus der Feinmechanischen Werkstadt des Fachbereichs Physik, die wesentlich zur erfolgreichen Realisierung des Exponats beigetragen haben.