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Religiöse Alltagsbegleiter, Ausstellung im IG-Farben-Haus zeigt Objekte, die in allen Lebenslagen helfen sollten, gefördert durch das LOEWE-Zentrum „Dynamiken des Religiösen“,12.05.–31.07.

LOEWE-Zentrum „Dynamiken des Religiösen“ fördert Ausstellung zu religiösen Alltagsbegleitern
© Tsitsi-Roland.de
Religiöse Alltagsbegleiter, Ausstellung gefördert durch das LOEWE-Zentrum „Dynamiken des Religiösen“

Mit Religionen blickt man auf das, was jenseits der sichtbaren Welt liegt. Die meisten Gläubigen erhoffen sich von ihnen aber auch Hilfe bei Problemen des Alltags. Im christlichen Europa realisierten sich diese Hoffnungen lange in „geistlichen Hausapotheken“: Ohne feste Regeln zusammengestellt, beinhalteten sie bis ins 20. Jahrhundert hinein religiöse und religionsinspirierte Objekte, von denen man sich Linderung bei körperlichen, aber auch seelischen Leiden versprach. Die Ausstellung „Mit Rosenkranz & Schabmadonna. Religiöse Alltagsbegleiter der Neuzeit im Dialog“ veranschaulicht von Dienstag, 12. Mai, bis Freitag, 31. Juli, im Historischen Seminar im IG-Farben-Gebäude, 3. OG, welche Art von Objekten diesem Zweck dienen konnten.

Viele von ihnen waren unmittelbar mit dem Christentum verbunden – doch bei weitem nicht alle: Andachtsbilder konnten sich Seite an Seite mit in Schlangenblut getränkten Seidenfäden finden.

Teil der Ausstellung ist die „weltliche hausapotheke“, von der zeitgenössischen Künstlerin Eva Ulm, die mit den historischen Stücken in Dialog tritt. Die Ausstellung, die durch das LOEWE-Zentrum „Dynamiken des Religiösen“ und die DFG-Kollegforschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ gefördert wurde, wurde von der Wissenschaftsplattform „Schnittstelle Religion“ organisiert, deren Koordinatorin Zbiranski war. Die wissenschaftliche Leitung obliegt den Geschichtswissenschaftlerinnen Prof. Birgit Emich und Prof. Xenia von Tippelskirch. 

Die Ausstellung wurde am 12. Mai um 17 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Sie ist montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr und samstags von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Sie findet im Abschnitt Q 4 und 5 statt sowie in der Studienlounge. Ein kleiner Teil der Ausstellung ist nur während der Öffnungszeiten der Studienlounge zugänglich, diese finden Sie hier: www.geschichte.uni-frankfurt.de/49425245/Studienlounge