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LOEWE-TRABITA identifiziert Bindungsmoleküle, die Therapieansätze gegen Depressionen, Fettleibigkeit und chronische Schmerzen ermöglichen könnten

Makrozyklen (rosa Stäbchen) stellen die ersten chemischen Verbindungen dar, die robust zwischen FKBP51, einem Wirkstoffziel für Depression, Fettleibigkeit & chronische Schmerzen, und den Off-Targets FKBP12 und FKBP12.6 unterscheiden.
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Makrozyklen (rosa Stäbchen) stellen die ersten chemischen Verbindungen dar, die robust zwischen FKBP51, einem Wirkstoffziel für Depression, Fettleibigkeit & chronische Schmerzen, und den Off-Targets FKBP12 und FKBP12.6 unterscheiden.

Bestimmte Proteine, wie etwa das FKBP51 sind Risikofaktoren die Krankheiten wie Depressionen, Fettleibigkeit und chronischen Schmerzen triggern und auch die Ursache für Nebenwirkung bei der Behandlung der genannten Krankheiten sein können.

Nun ist es einer Arbeitsgruppe um Professor Felix Hausch, Sprecher des LOEWE-Schwerpunkts TRABITA im Clemens-Schöpf-Institut für Organische Chemie und Biochemie der TU Darmstadt, gelungen in zwei Veröffentlichungen zu zeigen, wie molekulare Ringe einen entscheidenden Beitrag liefern können, um einen neuen Ansatz zur Behandlung gegen Depressionen, Fettleibigkeit oder chronischen Schmerzen zu ermöglichen und Nebenwirkungen wie sie bisher bei der Therapie auftraten zu verhindern.

Zudem können die Erkenntnisse molekularer Ringschließung auch bei der Entwicklung von Wirkstoffen gegen COVID-19 eingesetzt werden. So wie aktuell bei einem weiteren Projekt, an dem Professor Felix Hausch beteiligt ist.