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LOEWE‑TRIO beim Feldtag Frankenhausen: Forschungsteams untersuchen Wege zu stabilem Humusaufbau und langfristiger Bodenfruchtbarkeit im ökologischen Landbau
Der LOEWE‑Schwerpunkt TRIO war neben weiteren Forschungsprojekten Teil des Feldtags am 8. Juli auf der Domäne Frankenhausen, bei dem sich die beteiligten Initiativn präsentierten. Im Mittelpunkt der TRIO‑Vorstellung stand der Gewürzfenchel – genauer gesagt seine beeindruckenden Wurzelsysteme.
Die außergewöhnlich tief reichenden und kräftigen Wurzeln des im Projekt untersuchten Fenchels verdeutlichten eindrucksvoll das große Potenzial mehrjähriger Ackerkulturen für den Humusaufbau und die Klimaanpassung. Der Fenchel kann sich dank seiner tiefen Durchwurzelung unabhängig von aktuellen Niederschlagsmengen über die gesamte Vegetationsperiode hinweg aus dem Unterboden mit Wasser versorgen. Gleichzeitig profitieren auch nachfolgende Ackerkulturen: Über die vom Fenchel geschaffenen Bioporen können ihre Wurzeln wesentlich schneller in tiefere Bodenschichten vordringen und sind dadurch ebenfalls besser gegen Trockenstress geschützt.
Auch die Biodiversität kam sichtbar zum Tragen: Im Blütenmeer aus Fenchel, Koriander und Kümmel summte und brummte es – ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Insektenarten.
Die im TRIO‑Projekt angebauten Mischkulturen aus mehrjährigem Weizen und tiefwurzelnden Arznei‑ und Gewürzpflanzen bieten somit gleich mehrere Vorteile: Sie tragen zum Klimaschutz bei, erhöhen die Klimaanpassungsfähigkeit landwirtschaftlicher Systeme und fördern zugleich die Artenvielfalt. Eine klare Win‑win‑Situation für Mensch und Natur!

