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Land fördert das LOEWE-Zentrum „Frankfurt Cancer Institute“ weiter – zwölf Millionen Euro für die beiden nächsten Jahren eingeplant

Wissenschaftsminister Timon Gremmels übergibt Urkunde
© Uwe Dettmar

Am Montag, den 10. November, überreichte Wissenschaftsminister Timon Gremmels in einem feierlichen Festakt die Förderurkunde an Prof. Florian Greten, den Sprecher des LOEWE-Zentrums FCI und Direktor des Georg-Speyer Hauses in Frankfurt. Aufgrund seiner großen Erfolge in der Krebsforschung wird das seit 2019 bestehende LOEWE-Zentrum „Frankfurt Cancer Institute“ (FCI) auch 2026 und 2027 aus Landesmitteln gefördert. 

„Mit dem Frankfurt Cancer Institute haben die beteiligten Forschungseinrichtungen mit Hilfe von LOEWE ein international sichtbares, hervorragend vernetztes Zentrum für Krebsforschung geschaffen. Darauf sind wir sehr stolz“, so Wissenschaftsminister Timon Gremmels. „Die Forschung an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung ist in dieser Konstellation deutschlandweit einzigartig. Mit der Weiterfinanzierung des LOEWE-Zentrums stärken wir unser Ziel, den Verbund in die Bund-Länder-Förderung zu überführen. Das unterstützen wir seit 2019 mit bisher insgesamt 42 Millionen Euro.“

Prof. Michael Huth, Vizepräsident für Transfer der Goethe-Universität, hebt hervor: „Im Frankfurt Cancer Institute unter der Leitung von Prof. Florian Greten arbeiten wir gemeinsam mit unseren außeruniversitären Partnern und der Industrie daran, Erkenntnisse aus der exzellenten Grundlagenforschung gezielt in klinische Studien innovativer Krebstherapien zu überführen. Diese enge Verzahnung kennzeichnet sowohl die Strategie der Goethe-Universität als auch ihr Erfolgsrezept für exzellente Forschung zum Wohle der Gesellschaft. Diese Forschung wird jetzt durch die Förderung konsequent fortgesetzt.“

Im FCI forschen unter Federführung der Goethe-Universität Frankfurt Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen des Georg-Speyer-Hauses, des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung, des Paul-Ehrlich-Instituts sowie des DRK-Blutspendedienstes - Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie zusammen mit weiteren Partnern an den Mechanismen der Tumorentwicklung, der Resistenzbildung sowie an neuen Therapien.