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LOEWE-Gremien bewilligen Weiterfinanzierung in Höhe von rund neun Millionen Euro: Land Hessen fördert emergenCITY bis Ende 2026 weiter
Erneut hat das LOEWE-Zentrum emergenCITY die LOEWE-Gremien und das Hessische Wissenschaftsministerium mit einem umfassenden Konzeptpapier überzeugt. Am 4. Dezember entschieden sie, weitere rund neun Millionen Euro Landesmittel aus dem LOEWE-Programm, das exzellente Forschung in Hessen fördert, für die Jahre 2025 und 2026 freizugeben.
Damit kann der interdisziplinäre Forschungsverbund, an dem die Technische Universität Darmstadt federführend sowie die Universität Kassel und die Philipps-Universität Marburg beteiligt sind, seine wissenschaftliche Arbeit in Phase zwei fortsetzen. Seit 2020 forscht das Zentrum an resilienter Informations- und Kommunikationstechnologie, um Städte besser vor Katastrophen zu schützen. Rund 22 Millionen Euro erhielt emergenCITY bereits aus dem LOEWE-Förderprogramm.
„Wir freuen uns, dass unsere Forschungsleistung und unsere Konzepte für die Zukunft überzeugt haben und bedanken uns für die Wertschätzung, die unserer Arbeit entgegengebracht wird“, sagte Matthias Hollick, wissenschaftlicher Koordinator von emergenCITY. „Damit setzt das Wissenschaftsministerium ein deutliches Zeichen.“
Die Mittel für die Jahre 2025 und 2026 waren vor einem Jahr nur unter Vorbehalt bewilligt worden, da das LOEWE-Zentrum ein bereits präsentiertes Verstetigungskonzept für die Zeit nach dem Ende der LOEWE-Förderung weiter ausarbeiten sollte. Dieses reichte emergenCITY im Herbst des Jahres ein. Es sieht unter anderem die Beantragung eines DFG-finanzierten Sonderforschungsbereiches zur Resilienz autonomer mobiler Roboter, eines Graduiertenkollegs zu vernetzten kritischen Infrastrukturen und den Aufbau eines Innovations- und Transferzentrums vor.
Wissenschaftsminister Timon Gremmels betonte: „emergenCITY zeigt eindringlich, welche wichtige Rolle unsere Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen für die Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit spielen. Mit der weiteren Förderung stärken wir Hessens Spitzenposition bei diesem hochaktuellen Thema der digitalen Notfallkommunikation.“