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Anpassungsfähigkeit liegt in den Genen

Erbgut liefert schnellere Vorhersage zu Gewinnern und Verlierern des Klimawandels

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums in Frankfurt am Main wollen gemeinsam mit Mitgliedern des LOEWE-Zentrums für Translationale Biodiversitätsgenomik mit einem neuen Forschungsansatz schneller vorhersagen, welche Tiere und Pflanzen es schaffen können, sich an den Klimawandel anzupassen.

Der Schlüssel ist laut den Forscherinnen und Forschern im Erbgut der jeweiligen Art zu finden. In Kombination mit ökologischen Daten sind die Ergebnisse vor allem für den Naturschutz relevant. Das Team plädiert daher dafür, zunächst Arten in den Blick zu nehmen, die für ihr jeweiliges Ökosystem von besonderer Bedeutung sind, wie zum Beispiel Bienen.

Das internationale Team an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern will diese Vorhersage mit einem neuen Forschungsansatz revolutionieren. Ihre Methode besteht darin, aus dem Erbgut abzuleiten, welcher Spielraum einer Art zur Verfügung steht, sich genetisch an neue Umweltbedingungen anzupassen.

Die Studie ist soeben im Fachjournal „Evolution Letters“ erschienen.